Stell dir vor, wir leben in einer Pandemie. Die Welt wird von einem Virus beherrscht. Die Menschen haben Angst. Schnell ist klar: ein Impfstoff muss her. Vor allem die Risikogruppen sind gefährdet und müssen geschützt werden.

Und jetzt stelle dir weiter vor, du bist in dieser Pandemie ein gesunder, fitter Mensch. Du gehörst nicht zur Risikogruppe, weil du einen guten Gesundheitsstatus hast. Die Wahrscheinlichkeit, schwer an diesem Virus zu erkranken oder sogar intensivmedizinisch behandelt werden zu müssen, sinkt für dich deutlich. Ob mit oder ohne Impfung.

Außerdem schaffst du es, einen kühlen Kopf zu bewahren, wodurch die Angst- und Panikmache der Medien mehr oder weniger an dir abprallt.

Stelle es dir einfach nur mal vor. Das ist doch ein beruhigendes Gefühl, oder?

Geht es hier eigentlich um Gesundheit?

Irgendwie hat sich der Fokus mächtig verschoben. Oder er lag schon immer falsch.

In den letzten ca. 2 Jahren habe ich mich oft gefragt, ob es wirklich um Gesundheit geht. Es wird immer nur vom Impfen gesprochen. Wieso sagt ein Gesundheitsminister kein Wort davon, was jeder Einzelne selbst für sich tun kann, um während Corona gesund zu bleiben?

Stichwort Bewegung, Sport, Training und Ernährung.

Es ist nicht zielführend, immer nur die Message rüberzubringen: „Bleibt passiv, lehnt euch zurück und lasst euch einfach nur impfen“. Ich behaupte: das wird nicht reichen.

Die ganze Nation alle paar Monate durchzuimpfen hat mit echter Gesundheit nichts zu tun. Nun gut, so mancher „Gesundheitsminister“ sieht ja auch eher aus wie ein „Krankheitsminister“.

Den niedrigen Stellenwert des Themas sieht man ja auch daran, dass im Lockdown alle Fitnessstudios, Sportbetriebe etc. schließen mussten. Ausgerechnet die Einrichtungen, in denen Menschen etwas für ihre Gesundheit tun können. Für mich un-ver-ständlich.

Du musst was tun

Seit Beginn der Pandemie wird davon gesprochen, dass wir alle gegenseitig Rücksicht aufeinander nehmen sollen. Find ich auch gut. Vor allem, um die zu schützen, die sich selbst nicht schützen können.

Aber denk auch dran, dass es zu einem sehr großen Teil in deiner eigenen Hand liegt, ob du während Corona gesund bleibst oder nicht. Bzw. wie schwer die Erkrankung verläuft, falls du dich anstecken solltest.

Wir sind es zwar heutzutage gewohnt, Dinge nicht mehr selbst zu tun und alles Mögliche abzugeben (Digitalisierung, hochentwickelte Technologien etc.), aber es gibt sie eben doch noch – die Eigenverantwortung.

Sei dir einfach im Klaren darüber, dass du dich selbst um einen gesunden Körper mit starkem Immunsystem kümmern musst. Dass Impfen nie Sinn macht, will ich gar nicht sagen. Aber es reicht einfach nicht, um generell und auch während Corona gesund zu bleiben bzw. zu werden.

Soll ich dir mal was verraten? Du bist mit was richtig Tollem ausgestattet. Das Ding heißt „Immunsystem“. Fang an, mit deinem Körper ein „Team“ zu bilden und ihm zu vertrauen. Alles was er will und was er 24/7 macht, ist, dafür zu sorgen, dass du überlebst. Das ist sozusagen seine alleinige Aufgabe.

Aber DU musst zuerst etwas tun. Es funktioniert nicht, dass du dich vor einen leeren, kalten Ofen setzt und sagst „Mach mich warm!!“. Nein. Du musst selbst aktiv werden und Holz ranschaffen. Erst dann kann der Ofen dich auch vernünftig wärmen.

Du verstehst die Message: bewege dich, mache Sport, ernähre dich gut und sorge für ausreichende Erholung. Erst dann kann dein Körper auch richtig funktionieren und dich gesund halten.

Kurze, aber wichtige Anmerkung an dieser Stelle: 100% gibt es in dem Zusammenhang nicht. Egal wie gesund du lebst, eine Garantie dafür, dass du nie krank wirst, kann dir keiner geben.

Aber dennoch kannst du das Risiko für viele Krankheiten, v. a. auch die sogenannten „Lifestylekrankheiten“, drastisch reduzieren. Und deshalb lohnt es sich immer, aktiv zu werden. Es ist nie zu spät.

Das Problem der Menschen „Ü65“

Die Menschen, die vom Coronavirus besonders gefährdet sind, sind 65 Jahre alt und älter. Umso schlimmer ist es, dass 83% (!!) der Menschen in Seniorenheimen und ähnlichen Einrichtungen mangelernährt sind. Mit dieser Mangelernährung steigt das Risiko, zu erkranken.

Wenn eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Nährstoffen doch so wichtig ist, ist es wirklich ein großes Problem, dass dieser Zustand der Mangelernährung nicht behoben wird.

Ich wiederhole mich: impfen allein wird nicht reichen um während Corona gesund zu bleiben. Es muss u. a. bei der Ernährung angesetzt werden. Denn je besser ein Mensch ernährt ist, desto besser ist auch der Immunstatus.

Wie kommt es dazu, dass ältere Menschen oft einen Makro- und Mikronährstoffmangel haben?

Zum einen können die Qualität der Lebensmittel und die aufgenommene Menge durch finanzielle Probleme sinken. Außerdem lassen aufgrund körperlicher Veränderungen das Durstgefühl und der Appetit nach.

Hinzu kommt, dass eine etwaige Pflegebedürftigkeit dazu führt, dass die Selbstbestimmung in der Ernährung wegfällt. Das heißt, eine Person, die sich vorher abwechslungsreich und ausgewogen ernährt hat, muss jetzt das essen, was ihr vorgesetzt wird.

Die Folgen von alledem sind u. a.:

  • schwächeres Immunsystem
  • der Körper baut ab (Substanz/Muskelmasse)

Es ist also keine Frage, dass ältere Menschen ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden sollten. Gerade in einer Situation wie einer Pandemie.

Weniger Muskelmasse und Muskelkraft

Auch wenn der Zusammenhang zu Covid-19 nicht direkt ins Auge sticht: durch körperliches Training stärkst du deinen Körper insgesamt. Es geht beim Training nicht nur um die Skelettmuskeln. Alle anderen Strukturen werden auch positiv beeinflusst.

Es wäre also sehr wünschenswert, wenn es in jeder Einrichtung, in der ältere Menschen betreut werden, einen Trainingsraum gäbe.

Und wenn du jetzt denkst „Das betrifft mich ja nicht. Ich bin noch jung!“, sag ich dir: wir werden alle mal alt. Und deinen Gesundheitsstatus im Alter kannst du schon als junger Mensch bewusst steuern.

Ab dem Alter von ca. 30 Jahren verliert ein Mensch pro Jahr ca. 1% seiner Muskelmasse. Hinzu kommt, dass wir im Alter hormonell bedingt meistens an Körperfett zulegen.

Das heißt: wenn wir alt sind, müssen wir mehr Gewicht mit weniger Muskeln tragen. Das ist ein weiterer Grund, wieso du nicht allzu lange damit warten solltest, deinen Körper zu stärken.

Sport und Ernährung rüsten dich für mögliche Infektionen

Was genau kannst du denn jetzt tun, um während Corona gesund zu bleiben? Es gibt einige Mikronährstoffe, die für das Immunsystem ganz besonders wichtig sind, um auf virale Atemwegsinfektionen gut vorbereitet zu sein.

Dein Immunsystem besteht zu 1,5kg aus Proteinen. Das heißt, wenn du auf eine angemessene Proteinzufuhr achtest, unterstützt du nicht nur deine Muskeln, sondern auch dein Immunsystem.

Folgende Nährstoffe halten Entzündungen in Schach, die Erkrankungen des ZNS, des Darms, des Herzmuskels und der Gelenke bzw. Knochen befeuern können. Außerdem können sie die Entstehung von Typ-2-Diabetes und Krebs eindämmen:

  • Vitamin A, C, D, E, B6, B9, B12
  • Zink, Eisen, Kupfer, Selen, Magnesium
  • Omega-3 (EPA/DHA)

Speziell für virale Atemwegsinfektionen sind diese Nährstoffe relevant

  • Vitamin A, Vitamin C und Selen
    Stärken das Immunsystem und sorgen für eine höhere Antikörperproduktion. Vitamin A stärkt zusätzlich die Schutzschicht in den Lungen und wirkt entzündungshemmend. Vitamin C und Selen reduzieren oxidativen Stress. Zudem sorgt eine gute Selenversorgung (130-150µg/l) dafür, dass das Immunsystem besser auf Viren reagiert und dass das Erkrankungsrisiko geringer ist.
  • Vitamin A kommt vor in: Leber, Butter, Eigelb, Karotten, Spinat, Milchprodukten, Seefisch, Feldsalat
    Vitamin C kommt vor in: frischem Obst (v. a. Zitrusfrüchte, Kiwi, Johannisbeeren, Aronia), Gemüse (v. a. Paprika)
    Selen kommt vor in: rotem Muskelfleisch, Schweinefleisch, Innereien, Fisch, Meerestieren, Ei, Paranüssen
  • Vitamin D, Selen und Omega-3-Fettsäuren
    Dämmen die Entstehung und Ausbreitung von Entzündungen ein. Vitamin D stärkt zusätzlich das Immunsystem. Omega-3-Fettsäuren sorgen außerdem dafür, dass sich ein Virus nicht so stark vermehrt und dass andere wichtige Mikronährstoffe besser aufgenommen werden.
  • Vitamin D kommt vor in: Fischöl, Seefisch, Ei, Butter, Milch(produkten). Und Produktion über die Haut bei ausreichender Sonneneinstrahlung.
    Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) kommen vor in: Lachs, Sardine, Makrele, Hering, Thunfisch (falls du deinen Omega-3-Index bestimmen lässt: er sollte bei >8-11% liegen.)
  • Zink
    Hemmt das Eindringen von Viren in Mund und Nase und bildet Abwehrzellen.
    Es kommt vor in: Fleisch, Fisch, Austern, Kalbsleber, Nüssen, Getreidekeimen, Kakao, Mohn, Eigelb, Pilzen, Hafer, Erbsen, Weizen

Vitamin D nimmt während Corona eine besondere Rolle ein

Auffällig ist, dass die „Wellen“ (also die Anzahl an Covid-19-Erkrankungen) dann besonders hoch sind, wenn die Sonneneinstrahlung nicht mehr reicht, um Vitamin D über die Haut selbst zu produzieren. Grob zwischen Oktober und März. Könnte es da vielleicht einen Zusammenhang geben?

Die älteren Menschen haben zusätzlich das Problem, dass die Vitamin D Produktion über die Haut generell abnimmt.

Um eine Vitamin D Supplementierung kommst du v. a. im Herbst/Winter nicht herum. Denn es ist nicht möglich, den Bedarf über die Nahrung zu decken. Es sei denn, du isst mindestens 500-1000g Hering, Lachs und Sardinen täglich. Oder du nimmst mindestens 17-34g Lebertran täglich zu dir. Hmmmm, lecker…

Beim Supplementieren von Vitamin D gilt: min. 40-60 I.E. pro kg Körpergewicht täglich. Dabei solltest du einen Blutwert von 50-60ng/ml anstreben.

Wie kann dir Vitamin D (vorbeugend) bei einer Covid-19 Erkrankung helfen?

Es sorgt u. a. dafür, dass

  • dein Immunsystem besser reagiert
  • Viren nicht so gut an ihrem Ziel andocken können
  • die Lymphozytenanzahl gesteigert wird (diese erkennen und entfernen Bakterien und Viren)
  • Entzündungen eingedämmt werden

So. Jetzt hätten wir die körperliche Seite abgedeckt. Aber da gibt es nochwas, um umfassend gesund zu bleiben während Corona.

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Komplett vernachlässigt: deine mentale Gesundheit während Corona

Kennst du dich mit Psychologie aus? Nein? Nicht schlimm. Brauchst du auch gar nicht. Du kannst (solltest) trotzdem sehen, dass folgende Zustände nur Gift für deine mentale Gesundheit sein können und nicht dazu führen, dass du während Corona gesund bleibst:

  • tägliche Schreckensmeldungen inkl. Angst- und Panikmache von Politikern, Medien und weiteren Involvierten
  • „Verschwörungstheoretiker“ verunsichern Menschen, nutzen sie für die Verbreitung von „Bullshit“ aus und jagen ihnen genauso Angst ein
  • Druck auf Ungeimpfte mit sehr fragwürdigen Mitteln
  • das Zeichnen und Befeuern von Feindbildern und damit einhergehend die Spaltung der Gesellschaft (Hass, Aggressionen)
  • zerrüttete Familienverhältnisse und weitere Beziehungen, die zerbrechen

Wenn am Ende dieses Abschnittes ALLE (!!) nen Gang zurückgeschaltet haben, mal wieder öfter tief durchatmen, sich einen kühlen Kopf bewahren, eigenständig denken und wieder etwas mehr zusammengerückt sind, habe ich mein Ziel erreicht 🙂

Denk mal drüber nach

Ich liste jetzt mal Aussagen aus den (sozialen) Medien auf, bei denen mir teilweise die Spucke wegbleibt. Frag dich mal, was das mit uns Menschen macht, wenn wir derart miteinander umgehen. Und ja, sorry, die Sprücheklopfer unter den „hardcore Impfbefürwortern“ bekommen hier ganz besonders ihr Fett weg.

  • Es wird sich gegenseitig eine Corona-Infektion mit „sehr, sehr schwerem Verlauf“ an den Hals gewünscht.

Wie kommen Menschen dazu, so etwas zu sagen und so miteinander umzugehen? Ich bin echt fassungslos.

Weitere Aussagen, die ich so mehrfach gelesen habe:

  • „Ungeimpfte, die sich mit Corona infizieren und ins Krankenhaus müssen, sollen die Behandlung selber zahlen! Nein… sie sollen ganz auf eine Behandlung verzichten!“

Wie herablassend, arrogant und unmenschlich das ist… oder sehe nur ich das so?

Nur ein kurzer Vergleich, damit das Beispiel deutlicher wird: sollen wir ab sofort jeden alkoholisierten Autofahrer, der nen schlimmen Unfall baut, auch einfach am Straßenrand liegen und sterben lassen? Der hat es dann halt einfach nicht verdient, gerettet zu werden? Selbst schuld?

Denk mal drüber nach!

Dann mein „Lieblingsspruch“, der an Unreflektiertheit (fast schon Dummheit) kaum zu übertreffen ist:

  • „Jeder ungeimpfte Covid-19-Patient auf der Intensivstation nimmt der jungen Autofahrerin, die gerade einen Unfall hatte, das Intensivbett weg! Wie unsolidarisch!“

Hierzu auch mal was zum Nachdenken: demnach nimmt jeder Mensch, der einen ungesunden Lifestyle führt, sich schlecht ernährt und sich nicht bewegt, und deshalb wegen einem Herzinfarkt oder Schlaganfall etc. auf der Intensivstation landet, dieser jungen Autofahrerin genauso einen Platz weg. Da schreit keiner „Wie unsolidarisch!“

Denk mal drüber nach!

Mobbing am Arbeitsplatz

Bei der Arbeit geht es weiter. Normalerweise gibt es immer einen großen Aufschrei, wenn man hört, dass Menschen irgendwo in Deutschland auf der Arbeit gemobbt werden.

Seit der Corona-Impfung ist Mobbing scheinbar okay und an der Tagesordnung. Ungeimpfte werden behandelt wie Menschen 2. Klasse (und das nicht nur am Arbeitsplatz).

Da gibt es Arbeitgeber, die alle Ungeimpften gesammelt in einen separaten Bereich setzen. Sie werden damit vorgeführt wie die Zirkusaffen.

Aber es geht ja auch noch weiter: Ungeimpfte dürfen das Bürogebäude nicht mehr betreten und müssen – natürlich in einem abgesperrten Bereich – erstmal einen Test machen. Immer brav unter 4 Augen, damit die „Bösen“ auch ja nicht schummeln.

Und das alles nur, um sie mürbe zu machen und zu einer Impfung zu bewegen?

Egal, zu welchem „Lager“ du gehörst, frag dich zwischendurch immer mal, was diese ganzen Mittel, Umstände und Maßnahmen mit dir und deiner mentalen Gesundheit machen.

Jeder dreht sich Argumente so, wie sie für ihn passen

Das darf man bei den ganzen Diskussionen zwischen Impfgegnern und Impfbefürwortern nicht vergessen: wir suchen immer nach einer Bestätigung für unsere Meinung und unser Weltbild. Da kann sich keiner von frei machen. Ich nicht. Du nicht. Niemand.

Wenn wir dahin kommen wollen, dass wir als Gesellschaft wieder etwas mehr zusammenrücken, sollten wir vielleicht damit beginnen, uns zuzuhören und die Dinge differenzierter zu betrachten. Anstatt jeden direkt in eine bestimmte Schublade zu stecken, der auch nur ein Wort sagt, das nicht ins eigene Weltbild passt.

Ganz wichtig ist dabei: es gibt einen Unterschied zwischen „ich verstehe“ und „ich bin einverstanden“. Ganz oft im Leben passt der Spruch „Ich verstehe, aber bin nicht einverstanden.“ Versuch es doch einfach mal damit.

Die einen sagen: „70.000 Neuinfektionen an einem Tag ist dramatisch hoch!“ und die anderen sagen: „70.000 Neuinfektionen an einem Tag ist auf 82 Mio. Bundesbürger gerechnet nicht wirklich viel.“

Wer hat Recht? Kann man so einfach nicht sagen, oder? Das müssen beide Seiten schon differenzierter betrachten. Aber genau dazu fehlt bei vielen Menschen die Bereitschaft.

Nächstes Beispiel. Es ging um einen Profi-Fußballspieler. Die einen sagen: „Er ist Leistungssportler. Er ist fit. Eine Impfung ist nicht nötig, da er eine Infektion sehr wahrscheinlich gut wegstecken würde.“
Die anderen sagen: „Gerade, weil er Leistungssportler ist, sollte er sich impfen lassen, um während Corona gesund zu bleiben und seine Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.“

Wer hat hier Recht? Jeder so, wie es in sein Weltbild passt.

Zuletzt sah ich einen Bericht über eine Intensivstation, auf der eine ca. 30jährige übergewichtige Covid-19-Patientin lag, für die es nicht gut aussah. Der Arzt sagte zu ihr: „Sie hätten sich impfen lassen sollen.“
Ein anderer hätte vielleicht gesagt: „Sie hätten gesünder leben und abnehmen sollen.“

Wer hat denn jetzt Recht?? Jeder so, wie es in sein Weltbild passt.

Die einen haben mehr Angst vor Corona und lassen sich deshalb impfen. Die anderen haben mehr Angst vor der Impfung und lassen sich deshalb nicht impfen.

Was ist richtig? Man könnte versuchen, das mit wissenschaftlichen Fakten zu erörtern. Aber Angst vor etwas zu haben oder nicht, liegt dann halt doch eher „im Auge des Betrachters“ und ist vollkommen subjektiv.

Was ist die Lösung und was schlage ich vor, um während Corona gesund zu bleiben?

Immer, wenn man Kritik äußert, wird man ja auch gleichzeitig gebeten, Vorschläge zur Lösung des Problems zu liefern. Das versuche ich jetzt mal. Möchte aber auch dazu sagen, dass das alles sicher nicht leicht ist und ich mit den Entscheidern in dieser Zeit nur ungern tauschen möchte.

Außerdem ist manches nicht von heute auf morgen zu ändern. Aber es ist nie zu spät, anzufangen. Und Zögern bringt erst recht keinen weiter.

Was kann die Politik tun?

Wenn „die da oben“ Angst vor einer Überlastung unseres Gesundheitssystems haben, ist eine umfangreichere Vermittlung von „Gesundheitswissen“ wirklich mal langsam angebracht. Damit können Lifestyle-bedingte Krankheiten und damit Krankenhauseinweisungen und Pflegebedürftigkeit reduziert werden.

Es gibt zum Thema „gesund bleiben während Corona“ (und natürlich auch Gesundheit generell) noch sehr viel mehr Aspekte als einfach nur zu impfen. Ernährung, Bewegung, Wissen über den menschlichen Körper inkl. seiner Funktionsweisen usw. Es ist so wichtig, diese Themen schon in der Schule anzusprechen. Aber natürlich auch darüber hinaus.

Weiterhin muss unbedingt die Mangelernährung der älteren Menschen (in Pflegeeinrichtungen) behoben werden, damit die Wahrscheinlichkeit für sie steigt, während Corona gesund zu bleiben bzw. nicht allzu schwer zu erkranken.

Es kann einfach nicht sein, dass gerade die, die besonders gefährdet sind vom Coronavirus (und natürlich auch weiteren Krankheitserregern), so einen schlechten Ernährungsstatus und damit Immunstatus haben.

Nahrung von bester Qualität und Nahrungsergänzungsmittel sind sicher nicht teurer als Medikamente, haben aber keine Nebenwirkungen. Das gilt natürlich auch für körperliches Training.

Was kannst du tun, um während Corona gesund zu bleiben?

Übernimm Verantwortung für dich, deinen Körper und deine Gesundheit. Ernähre dich mit allen notwendigen Nährstoffen – in diesen Zeiten v. a. mit den o. g. immunrelevanten Mikronährstoffen für Atemwegsinfektionen.

Stärke dein Immunsystem. Bewege dich. Kräftige durch Sport deinen Körper insgesamt. Sorge für Erholung und reduziere Stress.

Dann noch ganz wichtig: sorge auch für deine mentale Gesundheit. Zieh dir z. B. eine ganze Woche lang mal keine Nachrichten rein und beschäftige dich nicht mit Corona. Lass das alles aus. Guck dir wirklich gar nichts an. Glaube mir: nach einer Woche wird es dir und deinem Kopf schon viel besser gehen.

Beschäftige dich stattdessen viel mehr mit Dingen, die dir Spaß machen und mit Menschen, die dir guttun. Mache dir zwischendurch auch immer wieder bewusst, dass Angst noch nie ein guter Berater war. Es gibt Menschen, die einem bewusst Angst einjagen wollen, weil sich ängstliche Menschen am leichtesten beeinflussen lassen und gut zu steuern sind. Denk zwischendurch einfach mal drüber nach (nicht nur auf die Corona-Pandemie bezogen – dieser Umstand gilt immer).

Abschließend werde ich jetzt nicht sagen „Lass dich auf jeden Fall impfen“, genauso wenig wie „Lass dich auf keinen Fall impfen“. Ich gehöre zu denjenigen, die sagen, dass man das individueller betrachten muss. Man kann nicht alle – vom Neugeborenen bis hin zum 100Jährigen – in einen Sack stecken.

Ich hoffe, dass du nun gewappnet bist, um insgesamt gestärkt durch diese Zeit zu gehen und um gesund zu bleiben während Corona.

Eine Bitte noch zum Schluss: erzähl es weiter und kommentiere und teile diesen Beitrag. DANKE von Herzen!

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HINWEIS: Alle meine Empfehlungen sind sorgfältig geprüft und richten sich an gesunde Menschen ab 18 Jahren. Keiner meiner Beiträge kann einen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bitte konsultiere einen Arzt bevor du mit einem körperlichen Training und/oder einer Ernährungsumstellung beginnst und/oder Nahrungsergänzungsmittel zu dir nimmst. Besonders dann, wenn du in der Vergangenheit schonmal Beschwerden hattest.