Du willst es doch auch: am Bauch abnehmen und deinen Bauch straffen. Auch wenn du immer wieder hörst, dass lokaler Fettabbau nicht möglich ist, klammerst du dich an die Hoffnung, dass es vielleicht doch irgendwie geht.

Ob du Grund zur Hoffnung hast oder ob du endlich der Wahrheit ins Gesicht blicken musst, erfährst du hier.

Bauchfett verbrennen – mein Versuch ist gescheitert

Es gab eine Zeit, da dachte ich, ich könnte durch Sit-ups nen flachen Bauch bekommen. Manchmal vergingen mehrere Wochen, in denen ich an 3-4 Tagen wöchentlich jeweils ca. 500-750 Sit-ups, Crunches und alle möglichen anderen Bauchübungen machte.

Wurde ich mit einem sichtbaren Six-Pack belohnt? Nein! Denn ich hatte immer noch zu viel Bauchfett („viel“ ist relativ…).

Heute bin ich schlauer und würde keine tausenden Sit-ups mehr machen, in der Hoffnung, endlich am Bauch abzunehmen.

Wenn Kunden und Kundinnen zu mir sagen „Können wir bitte was für den Bauch machen?“, erwarten sie Bauchübungen. Ich sag dann gerne, dass es viel mehr bringt, über eine Ernährungsumstellung etwas für ihren Bauch zu tun.

Du brauchst u. a. ein Kaloriendefizit um das Körperfett insgesamt zum Schmelzen zu bringen. Tausende Crunches, Sit-ups usw. kannst du dir sparen, wenn du am Bauch abnehmen willst.

Bringt also alles nichts

Jetzt wirf aber bitte nicht das Handtuch.

Denn es ist natürlich schon so, dass du den Bereich, den du trainierst, immer kräftigst, straffst und formst (vorausgesetzt du beachtest bestimmte Trainingsprinzipien).

Und wenn du dann noch durch eine angepasste Ernährung und Lebensstiländerung für eine allgemeine Körperfettreduktion sorgst, werden diese gestrafften Bereiche früher oder später sichtbar. Das ist nur manchmal ein längerer Weg und keiner kann dir sagen, wo du zuerst bzw. am meisten abnimmst. Da spielen z. B. deine Gene und dein Hormonhaushalt eine Rolle.

Es bringt also so gesehen schon was, lokal zu trainieren (den Bereich, den du besonders in Form bringen möchtest). Aber Körperfett wirst du durch lokales Training an dieser Stelle nicht automatisch verlieren.

Vorsicht: so wird die Problemzone noch größer

Wenn du hochintensiv trainierst, wirst du insgesamt vielleicht Fett verlieren. Aber auch Muskeln aufbauen. Und wenn du jetzt wie irre deine Problemzone trainierst, weil du eben da abnehmen willst, kann es passieren, dass diese Zone noch größer wird.

Okay, das Problem werden eher Männer haben, weil sie generell mehr und schneller Muskeln aufbauen.

Aber das ist eben noch ein Grund, warum es keinen Sinn macht, lokal zu trainieren, um genau dort abzunehmen.

So nimmst du am Bauch ab und bekommst ein Sixpack

Wenn du meinst, jemanden zu kennen, der eben doch allein durch gezieltes Bauchmuskeltraining ein Sixpack bekommen hat, könnte der Schein trügen.

Sehr wahrscheinlich ist es so, dass dieser Mensch dann eh schon einen relativ geringen Körperfettanteil hatte und dann eben „nur“ noch die (Bauch)Muskeln trainieren bzw. aufbauen musste, damit ein Sixpack entsteht und sichtbar wird.

Also sollte dein Ziel sein, insgesamt Fett zu verbrennen (Training + Ernährungsumstellung). Früher oder später wird dann auch deine Problemzone dabei sein. Wie schon gesagt, wo du zuerst Fett verlierst und wo ganz zum Schluss, weiß man vorher nicht.

Solltest du beim Abnehmen nicht weiterkommen und auf einem Plateau festsitzen, bekommst du hier hilfreiche Tipps, damit es weitergeht.

Das Stresshormon Cortisol steht übrigens auch im Zusammenhang mit Bauchfett. Wenn du am Bauch abnehmen willst, solltest du also auch unbedingt mal dein Stresslevel checken. Deinen Stress zu reduzieren wird nicht nur deinem Bauch guttun, sondern auch dafür sorgen, dass du dich allgemein besser fühlst.

So wirst du mehr Energie und Motivation haben, dein Projekt „Abnehmen am Bauch“ anzugehen und vor allem langfristig durchzuziehen.

Welche Zone deines Körpers möchtest du am liebsten in Form bringen? Ich freue mich über Kommentare.

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Ja, ich will die Gratis-Tipps

HINWEIS: Alle meine Empfehlungen sind sorgfältig geprüft und richten sich an gesunde Menschen ab 18 Jahre. Keiner meiner Beiträge kann einen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bitte konsultiere einen Arzt bevor du mit einem körperlichen Training und/oder einer Ernährungsumstellung beginnst und/oder Nahrungsergänzungsmittel zu dir nimmst. Besonders dann, wenn du in der Vergangenheit schonmal Beschwerden hattest.